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POWER! Vol. 2 –
19. OWL Kulturkonferenz am 06.07.2026 in der Kulturstiftung Marienmünster

Volle Kraft voraus! Segel setzen und gemeinsam loslegen! Im Januar haben auf der 18. OWL Kulturkonferenz rund 100 Kulturschaffende einen gemeinsamen Kurs bestimmt, um einander und die Kulturregion OWL in stürmischen Zeiten zu bestärken. Nun wollen wir mit Euch in See stechen und uns im kollektiven Tun weiter ermutigen: 

Dafür laden wir am 6. Juli 2026 nach Marienmünster zur 19. OWL Kulturkonferenz „POWER! Vol. 2“ ein! Die Konferenz findet in Kooperation mit dem Kreis Höxter statt.

Die von den Kulturschaffenden entwickelten Ideen, dienen dem Programm als Kompass: Den ganzen Tag bieten im „Meer der Begegnungen“ vielfältige Themeninseln ungewöhnliche Anlässe zum Vernetzen. Hier eröffnet sich eine besondere „Synergie-Stätte“ auf hoher See, die individuell genutzt und gestaltet werden kann. Ob am Kliff des Scheiterns, im Rettungsboot der Kooperation oder auf der Insel der Inspiration – überraschende Formate, Aktivierungsimpulse und Inputs laden die Teilnehmenden zum Kontakte knüpfen und zum themenbezogenen Austausch ein.

Unterstützt durch Expertise von außen klettern wir zudem ins imaginäre „Krähennest“ und blicken durchs Fernrohr auf vergleichbare Kulturregionen: Welche Leuchttürme können wir über die Grenzen Ostwestfalen-Lippes hinaus entdecken, die auch unserer Arbeit in Zeiten von Krisen und Kürzungen Wege aufzeigen? Welche Netzwerkstrukturen und Formate helfen, wenn der kulturpolitische Wind rauer wird und Kultur und Demokratie unter Beschuss geraten? Wie können wir sie aufbauen und gute Gesprächskulturen zwischen Kultur und Politik etablieren? 

Die Teilnahme ist kostenfrei. Bitte meldet Euch bis zum 17. Juni über das nebenstehende Anmeldeformular an. Die Teilnehmerzahl ist leider begrenzt, Plätze werden nach Eingangsdatum vergeben. Wir informieren Euch am 19. Juni, ob Ihr einen Teilnahmeplatz erhalten habt oder auf der Warteliste steht.

Programm im Überblick

Ab 9.30 Uhr Ankommen und Anmeldung

10.30 Uhr Begrüßung | Kreisdirektorin Manuela Kupsch, Kreis Höxter

10.40 Uhr Einführung in den Tag | Dr. Maren Jung-Diestelmeier, Leitung OWL Kulturbüro

11.00 – 12.00 Uhr Offene Netzwerkangebote im Meer der Begegnungen

12.00 – 13.00 Uhr Mittagspause | Suppenküche im Innenhof

13.00 – 14.00 Uhr Keynote mit Gespräch*: Maker-Region Kulturhauptstadt Europa Chemnitz 2025 | Stefanie Abelmann (Projekt Maker, Business & Arts)

14.00 – 16.30 Uhr Parallel-Angebote am Nachmittag (mehr Infos siehe unten)

Ab 16.30 Uhr Musikalischer Ausklang und Beisammensein

18.00 Uhr Ende

 

Die Einladung der Key-Note-Speakerin geht auf den Wunsch zurück, ein Best Practice Beispiel aus einer vergleichbaren Kulturregion einzuladen und ist ein Ergebnis des „Mut-Lab“ auf der 18. OWL Kulturkonferenz. Für die Umsetzung weiterer Arbeitsergebnisse siehe unten (Angebote am Nachmittag).

Angebote am Nachmittag

 

Ab 14.00 Uhr finden verschiedene Angebote parallel statt. Ein Erst- und ein Zweitwunsch können im Anmeldeformular angegeben werden.

 

  1. Meer der Begegnungen

    Das Meer der Begegnungen bietet vielfältige Formate, Aktivierungsimpulse und Inputs, die vor Ort individuell zusammengestellt und gestaltet werden können. Die Theaterpädagogin Wiebke Hagemeier, die Szenografin Susanne Quehenberger und das Team des Kulturbüros verwandeln mit verschiedenen „Themeninseln“ die Reisescheune und das Außengelände der Abtei Marienmünster in eine „Synergie-Stätte“ auf hoher See. Wer auf der Suche nach neuen Kontakten, Kooperationspartner*innen, Inspiration oder Projektideen ist, wird hier fündig: Lasst Euch auch am Nachmittag im „Meer“ treiben und findet vielfältige vertiefende Gesprächsanlässe sowie Freiräume für individuelle oder spontane Arbeits- oder Vernetzungsrunden. Hier lässt sich entdecken, was hinter dem Kliff des Scheiterns steckt und warum es sich durchaus lohnt, hier einmal zu stranden… Zwischen der Insel der Inspiration und dem Atoll der Argumente stoßt Ihr auf kreative Methoden genauso wie auf inhaltliche Kurzinputs, die zum Austausch anregen - z.B. von Prof. i.R. Dr.  Benedikt Sturzenhecker von der Initiative „Wir müssen reden“ zum Thema „Zivilgesellschaft gegen Neutralitätsmythos - Erfahrungen aus Bielefeld“. 

    Im „Meer der Begegnungen“ fließen die Ideen aus mehreren Laboratorien der 18. Kulturkonferenz (u.a. Power of ?-Lab, Synergy-Lab, Mut-Lab) zusammen, die innovative Wege des Matchmakings und Austauschs wünschten. 
     

  2. Workshop: Ein „Runder Tisch Kultur“ für OWL?

    Wer am Nachmittag eher konzentriert an einer gemeinsamen Aufgabe arbeiten will und sich fragt, wie der Austausch im Kulturbereich OWL weit verbessert werden kann, sollte sich für den Workshop „Ein ‚Runder Tisch Kultur‘ für OWL?“ anmelden. Methodisch gerahmt und durch eine professionelle Moderation begleitet, arbeitet die Workshopgruppe gemeinsam zu folgenden Fragen: Braucht die Gesamtregion einen „Runden Tisch“ zur Stärkung der Kultur? Was genau wäre seine Aufgabe? Wer müsste dabei sein? Mit welchem Selbstverständnis würde das Forum agieren? Gibt es Alternativen? Wie können wir tragfähige Strukturen aufbauen und die Gesprächskulturen zwischen Kultur und Politik verbessern? Die Workshopgruppe heißt alle willkommen, die Lust haben sich – eventuell auch längerfristig – für tragfähige Netzwerkstrukturen in der Kulturregion einzubringen und dazu beitragen mögen, die Gesprächskulturen zwischen Kultur und Politik in OWL zu verbessern.

    Moderation: NN

    Das Democracy-Lab der 18. OWL Kulturkonferenz entwickelte den Vorschlag, einen Runden Tisch Kultur in OWL zu etablieren. Dieser Workshop greift die Idee auf und möchte sie partizipativ weiterentwickeln.

     
  3. Input und Gesprächsrunde: „Kunst - vernetzt: Strategien für Demokratiearbeit im ländlichen Raum“
    Dr. Andrea Hopp (Fellow Zentrum für Antisemitismusforschung, Technische Universität, Berlin, Buber-Rosenzweig-Institut an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main) im Gespräch mit Dr. Sylvia Necker (LWL Preußenmuseum, Minden)

    Dieses Angebot ermöglicht, sich konzentriert für den thematischen Schwerpunkt „Kunst, Kultur und Demokratiearbeit“ zu entscheiden und sich von spannenden Beispielen inspirieren zu lassen. Die Expertin Dr. Andrea Hopp, die unter anderem das preisgekrönte Projekt „Kunst für Demokratie“ in Schönhausen, Sachsen-Anhalt, verantwortet hat, stellt in einem 30-minütigem Input Strategien für die Demokratiearbeit im ländlichen Raum vor. Im Anschluss geht sie mit Dr. Sylvia Necker, Direktorin des LWL Preußenmuseums in Minden, und dem Publikum ins Gespräch. Dieses Angebot bietet einen Raum zum Zuhören, Austauschen und dafür, im Gespräch gemeinsam über innovative und künstlerische Strategien im Umgang mit antidemokratischen Tendenzen zu beraten. 

    Der Input geht auf den Impuls auf der 18. OWL Kulturkonferenz zurück, ein Best Practice Beispiel für Kultur- und Demokratiearbeit in einer ähnlichen Kulturregion in Ostdeutschland einzuladen.

Hinweis: Weitere der Anregungen von der 18. OWL Kulturkonferenz nehmen wir in andere Veranstaltungsreihen wie die Kulturakademie auf, andere wurden in Rücksprache mit der Vorbereitungsgruppe angepasst oder werden in Planungen für spätere Kulturkonferenzen integriert. Vielen Dank für alle Ideen!

Informationen zum Veranstaltungsort

Adresse

Kulturstiftung Marienmünster
Abtei Marienmünster 5, 37696 Marienmünster
Hier gibt es mehr Infos zur Kulturstiftung.

Anreise mit ÖPNV

Um Barrieren zu reduzieren und eine Anreise mit dem ÖPNV zu ermöglichen, bieten wir einen Shuttle-Service zwischen Bahnhof Steinheim (Westf.) und Marienmünster an. Bitte meldet Euch hierfür über das Anmeldeformular an. Der Bus ist niederflurig und rollstuhlbefahrbar. Aufgrund der hohen Personenkapazität ist ausreichend Platz vorhanden; Menschen, denen eine Teilnahme aufgrund von Behinderungen oder Einschränkungen nur über den Shuttlebus möglich wird, werden bei der Platzvergabe bevorzugt.

Shuttle-Abfahrtzeiten
Bahnhof Steinheim (Bushaltestelle): 9.00 Uhr/ 9:30 Uhr/ 10:00 Uhr
Kulturstiftung Marienmünster (Eingang): 16.50 Uhr/ 17.20 Uhr/ 17.50 Uhr

Parken

Vor dem Besucherzentrum ist ein Parkplatz mit ausreichend Plätzen vorhanden.

Barrieren auf der OWL Kulturkonferenz

Wir möchten möglichst vielen Interessierten eine uneingeschränkte Teilnahme an der Kulturkonferenz ermöglichen und Barrieren, die die Teilhabe ver- oder behindern, so gering wie möglich halten. Bitte gebt daher bei der Anmeldung an, wie wir Euch im Hinblick auf Barrieren – und für eine möglichst umfängliche Teilnahme – unterstützen können.

  • Die für die Veranstaltung genutzten Räumlichkeiten in Marienmünster sind weitgehend für Rollstuhlfahrer*innen geeignet.
  • Die Konferenz wird von einem professionellen Awareness-Team begleitet. Ein „Silent Space“ steht als Rückzugsort zur Verfügung.

Fördergebende und Partner*innen

Die 19. OWL Kulturkonferenz findet statt in Kooperation mit dem Kreis Höxter und der Kulturstiftung Marienmünster und wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des „RKP – Regionales Kultur Programm NRW“.